Aktuelles

Öffentliche Ausschreibung Dokumentationssystem Fair mieten – Fair wohnen

Für die Dokumentation von Fällen, die von der Fachstelle gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt im Rahmen der Beratung von Betroffenen aufgenommen werden, schreibt die Fachstelle aktuell den (Wieder-)Aufbau und die Betreuung eines webbasierten Dokumentationssystem aus.

Frist für die Angebotsabgabe ist der 06.06.2024 um 12 Uhr.

Die vollständige Ausschreibung inklusive aller Unterlagen finden Sie hier.

Haushaltsbefragung in Friedrichshain-Kreuzberg: Stralauer Kiez und Hornstraße

Im Auftrag des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg führt die asum GmbH im April/Mai 2024 Haushaltsbefragungen in den sozialen Erhaltungsgebieten ‚Stralauer Kiez‘ und ‚Hornstraße‘ durch. Die Befragungen dienen der Überprüfung des Fortbestands der bestehenden sozialen Erhaltungsverordnungen gemäß § 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BauGB (Milieuschutzsatzung). Sogenannter ‚Milieuschutz‘ soll Gebiete in ihrer bestehenden Form schützen und Verdrängungsprozessen entgegenwirken. Der Schutz greift über Begrenzung von Modernisierungsprozessen und anderen mieträumlichen Veränderungen, die in einem sozialen Erhaltungsgebiet einer Genehmigungspflicht unterliegen.

Haushalte, die in den betreffenden Gebieten leben, erhalten einen Fragebogen per Post. Die Teilnahme ist anonym sowie freiwillig und kann händisch oder digital ausgefüllt werden. Je mehr der Anwohnenden in den Gebieten mitwirken, desto höher wird die Aussagekraft der Studien. Weitere Informationen für teilnehmende Haushalte finden Sie unter:

https://www.asum-berlin.de/horn/

https://www.asum-berlin.de/stra

 

Vielen Dank für Ihr Mitwirken!

Ombudsstelle zur Beratung und Unterstützung von Mieter*innen der landeseigenen Wohnungsunternehmen Berlins (LWU)

Seit März 2024 betreut das Team der Mieter*innenberatung der asum die neu eingerichtete Ombudsstelle für Mieter*innen der landeseigenen Wohnungsunternehmen (LWU). Auftraggeberin ist die Wohnraumversorgung Berlin (AöR) des Landes Berlin.

Die Ombudsstelle berät Mieter*innen der LWU zu den spezifischen Vereinbarungen zwischen dem Land Berlin und den LWU. Diese sind vorrangig in der Kooperationsvereinbarung und im Wohnraumversorgungsgesetz festgehalten. Durch individuelle Beratung und Unterstützung werden den Mieter*innen Handlungsoptionen aufgezeigt und sie werden bei der Kommunikation mit den LWU unterstützt.  Im Konfliktfall wird ein Schlichtungsverfahren mit den LWU angestrebt, um einvernehmliche Lösungen zu entwickeln. Themen der Ombudsstelle sind Mieterhöhungen mit Bezug zur Kooperationsvereinbarung, das Leistbarkeitsversprechen und Wohnungstausch bei den Landeseigenen.

Alle Informationen zur Ombudsstelle und zum Beratungsangebot finden Sie unter: www.ombud-lwu.de

asum ist neue Trägerin von „Fair mieten – Fair wohnen“ der Berliner Fachstelle gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt

Seit Oktober 2023 hat die asum GmbH die Trägerschaft der Berliner Fachstelle gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt, „Fair mieten – Fair wohnen“ übernommen. Die Fachstelle wird von der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS) der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung gefördert. Sie ist ein Kooperationsprojekt zwischen der asum GmbH und dem Türkischen Bund in Berlin Brandenburg e.V. (TBB). asum ist zuständig für den Fachbereich Strategie + Vernetzung. Der TBB trägt den Bereich Beratung + Begleitung.

Die Fachstelle hat sich zur Aufgabe gemacht, eine Kultur diskriminierungsarmer Vermietung, Vermittlung und Bewirtschaftung von Wohnraum zu entwickeln und umzusetzen. Dafür setzt sie auf einen lebendigen Dialog mit Akteur:innen der Wohnungswirtschaft, Politik und Verwaltung, Beratungsstellen, Selbstorganisationen von Betroffenen sowie sozialen Trägern und Verbänden. Zusätzlich berät und begleitet die Fachstelle Menschen, die Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt erfahren haben.

Die Fachstelle hat es in den letzten Jahren geschafft, das Thema Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt auf die Agenda der politischen und wohnungswirtschaftlichen Akteur:innen in Berlin zu setzen. Sie hat einen transdisziplinären Dialog angestoßen, wirkungsvolle Vernetzung und Kooperation aufgebaut, weitergebildet und sensibilisiert, sowie das Wissen über Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt durch eigene Erhebungen und Analysen erweitert. Damit hat die Fachstelle wesentlich die Arbeit gegen Diskriminierung und für Gleichbehandlung auf dem Berliner Wohnungsmarkt und darüber hinaus vorangebracht. asum freut sich, diese wichtige Aufgabe zukünftig weiterführen und mitgestalten zu können.

Mehr Informationen zur Fachstelle finden Sie hier: https://fairmieten-fairwohnen.de/

Sozialberatung in Friedrichshain durch die Diakonie Berlin

Die Diakonie Berlin bietet kostenlose Sozialberatung an verschiedenen Standorten in Friedrichshain an. Bitte vereinbaren Sie hierfür einen Termin unter 030 / 261 19 93 oder sozialberatung@diakonie-stadtmitte.de.

Familienzentrum FUN
Modersohnstr. 46, 10245 Berlin
(zwischen U- und S-Bhf. Warschauer Str. und S-Bhf. Ostkreuz)

Montag | 10-17 Uhr | Sozialberatung

DAS HAUS Begegnungsstätte für Kindheit e.V.
Weidenweg 62, 10247 Berlin
(nahe U-Bhf. Frankfurter Tor; Tram-Hst. Bersarinplatz)

Donnerstag | 09-16 Uhr | Sozialberatung

Neue Sprechstunde für Anliegen rund um die Betriebskostenabrechnung

Ab dem 26.10.2022 bietet die asum GmbH eine neue Sprechstunde in Friedrichshain an, welche explizit für Anliegen rund um die Betriebskostenabrechnung vorgesehen ist.

Diese findet am ab dem 26.10.2022 jeden Mittwoch von 10-13 Uhr in der asum GmbH – Hauptgeschäftsstelle in der Thaerstraße 30D, 10249 Berlin satt. Der Zugang zur asum Hauptgeschäftsstelle erfolgt nur mit einer FFP2-Maske.

Wir prüfen ihre Betriebskostenabrechnungen! Dazu vereinbaren Sie bitte unbedingt einen Termin. Zum vereinbarten Termin bringen Sie bitte ihren Mietvertrag sowie die letzten beiden Abrechnungen mit. Die Terminvereinbarung für die Beratungen erfolgt unter der Rufnummer 030 – 29 34 31 0 oder per Mail an info (at) asum-berlin.de.

Informationen zur Nichtig-Sprechung des Mietendeckels und zu staatlichen Hilfen für hierdurch entstandene Mietschulden

Aufgrund der Nichtig-Sprechung des Berliner Mietendeckels durch das Bundesverfassungsgericht stehen viele Haushalte in Berlin vor der Herausforderung, umgehend ggf. hohe Mietschulden an ihrem*ihrer Vermieter*in zahlen zu müssen.

Der Berliner Senat für Stadtentwicklung und Wohnen hat Informationen zum Umgang mit der neuen Rechtslage sowie zu staatlichen Hilfen für die Rückzahlung Mietendeckel-verbundener Mietschulden zusammengetragen.

Sie finden alle Informationen unter: https://mietendeckel.berlin.de/

Sollten Sie zu den betroffenen Haushalten gehören, die durch die Nichtig-Sprechung des Mietendeckels nun Mietschulden haben, dann handeln Sie bitte umgehend, da im schlimmsten Falle bei Nichtbegleichung der Schulden eine Kündigung ihrer Wohnung drohen kann.

Selbstverständlich steht Ihnen auch unser Büro in diesen Problemen zur Seite. Bitte vereinbaren Sie hierzu telefonisch oder via Email einen Beratungstermin.

Neue Erhaltungsgebiete „Boxhagener Platz“ und „Samariterviertel“ im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg

Seit 1999 besteht für das Gebiet Boxhagener Platz eine soziale Erhaltungsverordnung nach § 172 Absatz 1 Satz 1 Nr. 2 des Baugesetzbuches. Seit dem 24.04.2021 besteht das soziale Erhaltungsgebiet Boxhagener Platz in seiner jetzigen erweiterten Form. Diese Verordnung ist auch als Milieuschutz bekannt. Ziel ist es, die ansässige Wohnbevölkerung vor baulich verursachter Verdrängung zu schützen und negative soziale und städtebauliche Entwicklungen zu verhindern. Das Bezirksamt nutzt alle recht lichen Mittel, damit viele Menschen in Friedrichshain-Kreuzberg eine Bleibeperspektive haben. Hier geht es zum Flyer.

Mit Bezirksamtsbeschluss vom 02.02.2021 wurde das Gebiet „Samariterviertel“ als Erhaltungsgebiet gemäß § 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Baugesetzbuch festgesetzt. Damit wurde neben den bereits festgesetzten Erhaltungsgebieten „Boxhagener Platz“, „Petersburger Straße“, „Weberwiese“ und „Stralauer Kiez“ für ein weiteres Gebiet in Berlin-Friedrichshain eine soziale Erhaltungsverordnung (Milieuschutz) erlassen.
Hier geht es zur Pressemitteilung des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg.

Mietrechtliche Beratung und Sozialberatung in Marzahn-Hellersdorf

Seit dem 1. Januar 2021 unterstützt die Mieterberatung der asum GmbH auch Mieter*innen in Marzahn-Hellersdorf und bietet eine Mietrechtsberatung und Sozialberatung an.

Die Mietrechtsberatung berät unter anderem zu
– Mieterhöhung
– Heiz- und Betriebskostenabrechnungen
– Kündigung
– Modernisierung
– Mietpreisbremse, Mietendeckel

Die Sozialberatung unterstützt Sie bei Fragen zu
– Wohnberechtigungsschein (WBS)
– Wohngeld
– Mietzuschuss im sozialen Wohnungsbau
– Einkommensbescheinigung nach § 9 WoFG

Bitte vereinbaren Sie hierfür unter der Rufnummer 030 – 29 34 31 0 oder per Mail an info (at) asum-berlin.de einen Termin. Den Beratungsstandort können Sie hier einsehen.

Prüfung von Betriebskosten

Wir prüfen ihre Betriebskostenabrechnungen! Dazu vereinbaren Sie bitte unbedingt einen Termin für unsere Anwaltssprechstunde. Zum vereinbarten Termin bringen Sie bitte ihren Mietvertrag sowie die letzten beiden Abrechnungen mit.